ROHSTOFF

Autor: Stefan Weigl nach dem gleichnamigen Kultroman von Jörg Fauser

Regisseur: Pepe Danquart

Genre: Literaturverfilmung, Film Noir

Format: Kino, ca. 100 min

Drehstart: Frühjahr 2018

 

Vom Junkie in der Drogenhölle Istanbuls über den anarchistischen Hausbesetzer und Nachtwächter zum Stammgast in der Frankfurter Eckkneipe: Harry Gelbs Leben in der BRD der 60er und 70er ist die Geschichte von einem, der auszog, um Schriftsteller zu werden.

DIE JURISTISCHE UNSCHÄRFE EINER EHE

Autor: Florian Gottschick nach dem gleichnamigen Roman von Olga Grjasowa

Regisseur: Florian Gottschick

Genre: Drama

Format: Kino, ca. 90 min

Drehstart: Herbst 2017

 

DIE JURISTISCHE UNSCHÄRFE EINER EHE trifft den Sound einer rastlosen Generation von multinationalen Patchwork-Biographien, auf der Suche nach Heimat in einer Welt endloser Lebensentwürfe.

Altay und Leyla sind ein Paar, aufgewachsen in Aserbaidschan. Sie liebt Frauen, er liebt Männer, manchmal lieben sie auch einander. Ihre Ehe ist nur Schein, um die Familien zu beruhigen. Sie fliehen aus der postsowjetischen Lebensenge ins liberale Berlin. Dort tritt die New Yorker Lebenskünstlerin Jonoun in ihr Leben. Es entwickelt sich eine Dreiecksbeziehung, die die Unschärfe ihrer Beziehung immer weiter erhöht.

 

KRIEGER VATER KÖNIG

 

Autor: Julian Reich, Uwe Spiller

Regisseur: Julian Reich

Genre: Dokumentarfilm

Festivals: Wettbewerb Int. Dokumentarfilmfestival München

Preise:

Saatchi & Saatchi NEWGERMANDIRECTORS` SHOWCASE 2013

 

Ismail und Carlos sind beste Freunde. Beide träumen davon, weltberühmte Mixed Martial Arts Kämpfer zu werden. Als jedoch eine Niederlage und eine Verletzung ihren Traum zu zerstören drohen, bricht Ismail nach Afghanistan auf, um dort einen neuen Sinn im Leben zu finden – während es Carlos nach Kalifornien zieht, um in der Hochburg des Sports sein Glück als Profi-Kämpfer zu versuchen.

 

RUN BOY RUN

Autor: Heinrich Hadding nach dem Bestseller von Uri Orlev

Regisseur: Pepe Danquart

Genre: Drama

Format: Kino, 108 min

Kinostart: 17.04.2014

Festivals: L.A. Jewish Film Festival, Boston Jewish Film Festival 2014, Altanta Jewish Film Festival, Filmfestival Rom

Preise:

Prädikat „Besonders wertvoll“

Nominierung Deutscher Filmpreis „Beste Kamera“, „Bestes Szenenbild“, „Bestes Maskenbild“

L.A. Jewish Film Festival “Best Drama“

Kozzi Gangsta Festival “Kargower Löwen”

Metropolis Regiepreis 2014

Boston Jewish Film Festival 2014 “Best Fiction Film”

Filmfestival Cottbus „Publikumspreis“

 

 

Jurek ist ungefähr neun, als ihm die Flucht aus dem Warschauer Ghetto gelingt. Bis zum Ende des Krieges muss er sich allein durch die Wälder schlagen und lernt, wie man auf Bäumen schläft und mit der Schleuder Eichhörnchen erlegt. Doch die Einsamkeit treibt ihn immer wieder in die Dörfer. Dort trifft Jurek Menschen, die ihm helfen und solche, die ihn verraten werden.

 

SHAHADA

Autor: Burhan Qurbani, Ole Giec

Regisseur: Burhan Qurbani

Genre: Drama

Format: Kino, 88 min

Kinostart: 30. September 2010

Festivals: u.a. Wettbewerb Berlinale 2010, Chicago Int. Film Festival und viele, viele andere

Preise:

Prädikat „Besonders wertvoll“
Nachwuchspreis Studio Hamburg „Bestes Drehbuch, „Beste Produktion“
VER.DI Fernsehpreis 2012
Chicago Int. Film Festival „Bester Nachwuchsfilm“
First Steps Award „Beste Kamera“
Festival des deutschen Films „Originellste Darstellungsform“, „Originellstes Thema“
Nominierung deutscher Filmpreis „Beste Nebenrolle“

Der Episodenfilm SHAHADA erzählt von Maryam, Samir und Ismail, drei jungen Muslimen in Deutschland, deren Geschichten während des Fastenmonats Ramadan miteinander verknüpft werden. Alle drei geraten in Krisen, in denen ihr bisheriges Werte- und Glaubenssystem nicht mehr trägt. Sie müssen sich neu orientieren und entscheiden, ob sie die Leiter hinauf oder hinab steigen werden.